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Exkursion nach Irland 2010

Exkursion nach Irland vom 01. - 10. März 2010

Famine Memorial im Dúloch / Doolough Valley im Contae Mhaigh Eo / County Mayo

Die ersten Pläne für eine Exkursion nach Irland kamen bereits im Wintersemester 2006/07 im Seminar 'Keltische Folkloristik' auf. Kurz darauf fand in Bonn der 13th International Congress of Celtic Studies statt. Hier kam das Thema der aktuellen Sprachsituation in Irland in mehreren Vorträgen zur Sprache. Diese Thematik stieß bei den Studenten auf großes Interesse und wurde daraufhin in der folgenden Zeit innerhalb einiger Seminare zur irischen Dialektologie vertieft. Auch der Besuch mehrerer irischer Wissenschaftler, die in den Seminaren zum aktuellen Stand des Gälischen in Irland befragt werden konnten, förderten das Interesse an dieser Thematik. Zu diesen Wissenschaftlern zählen Dr. Feargal Ó Béarra, der selbst aus der Conamara-Gaeltacht stammt und an vielen internationalen Universitäten, u.a. der Ollscoil na hÉireann, Gaillimh / National University of Ireland, Galway, Irisch lehrte. Dann auch Dr. Brian Ó Catháin, ein ausgewiesener Kenner der sprachlichen Verhältnisse auf den Aran-Inseln in der Galway Bay; er lehrt an der Ollscoil na hÉireann, Má Nuad / University of Ireland, Maynooth westlich von Dublin. Drittens Dr. Meidhbhín Ní Úrdail, die selbst aus der Munster-Gaeltacht stammt und am Coláiste Ollscoile, Baile Átha Cliath / University College Dublin lehrt. Darüber hinaus hatten auch Seminare zur Geschicht Irlands und zum Umgang mit irischen Handschriften einen großen Einfluss auf die Exkursionsplanung.

Überreste eines Hochkreuzes auf Árainn / Inishmore bei den Seacht dTeampaill / Seven Churches

Nach vielen Anträgen und umfangreicher Planung, konnten wir dann endlich im März 2010 die Exkursion unter der Leitung von Gisbert Hemprich und Karl-Ludwig Wimberger antreten. Das Programm war exakt geplant und bot uns ein umfangreiches, vielseitiges und interessantes Spektrum. So gab es Programmpunkte zur Thematik der aktuellen Sprachsituation des Irischen (z.B. der Besuch der Sprachschule in An Cheathrú Rua / Carraroe oder auch der Tagesausflug auf die Insel Árainn / Inishmore), zur irischen Geschichte (z.B. das Big House Strokestown Park und das Ard-Mhúsaem na hÉireann / National Museum of Ireland) oder zur irischen Handschriftenkunde (z.B. Leabharlann Náisiúnta na hÉireann / National Library of Ireland und die Leabharlann Choláiste na Tríonóide / Trinity College Library). Im folgenden findet sich ein kleiner Bericht über die einzelnen Stationen unserer Exkursion.

 

Irland Exkursion Panorama Strokestown

 

1. Tag, Montag, 01.03. 2010:

Abfahrt am Bonner Hauptbahnhof

Schon in den frühen Morgenstunden traf die Gruppe verschlafener Studenten pünktlich am Bonner Hauptbahnhof ein, und die Reise konnte planmäßig beginnen. Bis zur Ankunft am Düsseldorfer Flughafen stießen alle übrige Teilnehmer zur Exkursionsgruppe, so dass wir vollzählig das Flugzeug besteigen konnten, pünktlich starteten und ohne Verzögerungen in Dublin ankamen. Dort starteten wir unverzüglich mit dem Bus in Richtung Galway. Eine lange Fahrt stand bevor – glücklicherweise wurde diese von einem Zwischenstopp in Béal na mBuillí / Strokestown, im Contae Ros Comáin / County Roscommon, unterbrochen um dort das Big House Strokestown Park anzuschauen. Dies ist das besterhaltene georgianisch-palladische Herrenhaus in Irland, sogar das Originalinventar ist noch vorhanden. Im Anschluss an die Führung durch das Anwesen besichtigten wir das in den Nebengebäuden des Herrenhauses gelegene Irish National Famine Museum, dessen Besuch uns mit einem nachdenklich-bedrückten Gefühl wieder den Bus besteigen ließ. Dieser Programmpunkt knüpfte an Karl-Ludwig Wimbergers Seminar zur irischen Geschichte aus dem Sommersemester 2009 an, in dem diese Thematiken eingehend diskutiert und auch u. a. der soziale Unterschied zwischen der herrschenden Oberschicht und dem hungernden Volk, welcher durch den Gegensatz des imposanten Strokestown Parks und des Famine Museums deutlich unterstrichen wird, herausgestellt wurde.
Zu später Stunde, mit einem kurzen Einkaufsstopp zur Lebensmittelversorgung, erreichten wir endlich An Spidéal / Spiddal, ein kleines, am Rande der Gaeltacht im Contae na Gaillimhe / County Galway gelegenes Dorf, um die dort angemieteten noch recht feuchtkühlen Cottages zu beziehen. Aber nach einem selbst gekochten Abendessen und dank des wärmenden Torffeuers im Kamin fühlen sich dort alle bald heimisch.

 

2. Tag, Dienstag, 02.03.2010:

Schon recht früh brach am zweiten Exkursionstag unsere Gruppe in Richtung An Cheathrú Rua / Carraroe auf um die Acadamh na hOllscolaíochta Gaeilge, Ionad Sealbhaithe agus Buanaithe Gaeilge zu besuchen. Das kleine Dorf im Gaeltachtgebiet an der Westküste von Conamara / Connemara hat sich fast ganz dem Irischunterricht und der Förderung der irischen Sprache gewidmet. Hier gibt es eine sehr renommierte Sprachschule, die Irischkurse für jedes Niveau anbietet, von absoluten Anfängern bis hin zu Kursen für Medien (TV und Radio) -Irisch, wird hier alles unterrichtet. Auch viele Bonner Studenten haben diese Kurse bereits erfolgreich absolviert. Nach einem herzlichen Empfang mit Tee, Kaffee und Keksen durch Bríd Ní Mhaoileoin und ihr Team bot sich uns die Gelegenheit, Fragen zum Ablauf und Konzept der Kurse zu stellen und einen Einblick in die Arbeit der Sprachschule zu gewinnen. Darüber hinaus durften alle in die gerade stattfindenden Kurse hineinschnuppern und die Teilnehmer dort nach ihren Erfahrungen, etc. befragen.

Mona Jaokb und Gisbert Hemprich auf dem Campus der Ollscoil na hÉireann. Gaillimh / University of Ireland, Galway

Durch den Besuch konnten wir uns einen Überblick über den gegenwärtigen Status und die Fördermaßnahmen für den Erhalt der Sprache, in dieser und anderen Gegenden Irlands verschaffen. Eine gute Basis an Vorkenntnissen besaßen manche aufgrund der regelmäßig angebotenen Irischkurse an der Universität Bonn.
Anschließend gab es einen kurzen Abstecher zum Trá an Dóilín, einem nahe An Cheathrú Rua / Carraroe gelegenen Korallenstrand. Danach fuhren wir weiter nach Galway, wo wir nach einem kurzen Stadtrundgang Mona Jakob trafen. Sie hat an der Universität Bonn Keltologie studiert und promoviert zurzeit an der Ollscoil na hÉireann, Gaillimh / National University of Ireland, Galway an der Scoil na Sean- agus Meán-Ghaeilge agus Teangeolaíocht Cheilteach / School of Old and Middle Irish and Celtic Philology über Irische Metrik im Saltair na Rann. Wir bekamen eine sehr herzliche und interessante Führung über den Campus, zusätzlich eine weitere kleine Kaffeepause und einen Erfahrungsbericht über das Studium in Irland.
Gegen Abend kehrten wir nach An Spidéal / Spiddal zurück. Beim abschließenden Treffen aller Exkursionsteilnehmer hörten wir Referate zu den einzelnen Programmpunkten des nächsten Tages.

 

3. Tag, Mittwoch 03. März 2010

Die geplante Reise auf die Insel Árainn / Inishmore begann spannend: der Bus, der uns zum Hafen Ros an Mhíl / Rossaveel bringen sollte, von dem aus wir die Fähre zur Insel besteigen wollten, übersah unsere Gruppe (30 Personen!) an der Bushaltestelle und fuhr einfach an uns vorbei. Ein Anruf beim Galwayer Touristenbüro half. Der Bus wendete und holte uns doch noch ab. Auch die Fähre erreichten wir glücklicherweise noch rechtzeitig. Uns stand ein wunderbar sonniger Tag bevor! Trotz des grauen regnerischen Wetters auf dem Festland herrschte auf Árainn / Inishmore strahlender Sonnenschein.

Boudewijn, Korinna und Marit auf Dún Aonghasa / Dun Aonghus

Wir besichtigten Na Seacht dTeampaill / die „Seven Churches“ und stiegen anschließend zum berühmten bronzezeitlichen Fort Dún Aonghasa / Dun Aengus hinauf. Hier bekamen wir eine spontane Führung von der Archäologin Pádraigín Ní Cheallaigh, die vor Ort arbeitet. Zurück im Küstenstädtchen Cill Rónáin / Kilronan hatten wir noch ein wenig Zeit, die Insel zu erkunden und eine Teepause einzulegen.
Abends in An Spidéal / Spiddal gab es die obligatorische Tagesplanbesprechung, Referate und Torffeuer.

 

4. Tag, Donnerstag 04. März 2010

 Prof. Gearóid Mac Eoin und Prof. Máirín Ní Dhónnchadha zu Beginn des Vortrags "The Book of Leinster: Where and Who?"

Unser vierter Exkursionstag versprach eine Tour durch Westirland, Conamara / Connemara und das Contae Mhaigh Eo / County Mayo. Der Weg führte uns nach Cathair na Mart / Westport und dem nahen, am Fuße des Cruach Phádraig / Croagh Patrick gelegenen National Famine Memorial, Coffin Ship. Dieser Teil Irlands war besonders von der verheerenden Hungersnot der Jahre 1845 bis 1852 betroffen und viele Emigrantenschiffe verließen den kleinen Hafen von Cathair na Mart / Westport in dieser Zeit. Wir machten einen kurzen Zwischenstopp am Abhainn Oirimh / Eriff River und fuhren dann weiter zur Ollscoil na hÉireann, Gaillimh / National University of Ireland, Galway um dort den von der Scoil na Sean- agus Meán-Ghaeilge agus Teangeolaíocht Cheilteach / School of Old and Middle Irish and Celtic Philology organisierten Vortrag von Prof. Gearóid Mac Eoin, „The Book of Leinster: Where and Who?“, anzuhören. Wieder wurden wir herzlich empfangen, diesmal von Prof. Máirín Ní Dhónnchadha. Man war sehr beeindruckt von dieser großen Gruppe Bonner Keltologiestudenten. Der sehr interessante Vortrag von einer der Koryphäen der irischen Keltologie war ein Höhepunkt unserer Exkursion. Anschließend wurden alle Vortragsteilnehmer mit Snacks und Getränken bewirtet.
Trotz später Rückkehr folgte die allabendliche Besprechung des kommenden Tagesplans und einige Referate, natürlich am Torffeuer.

 

5. Tag, Freitag 05. März 2010

Sonja, Emilia, Jan vor einem Hochkreuz in Cill Fhionmúrach / Kilfenora

Der fünfte Exkursionstag führte uns nach Bun Ráite / Bunratty zum dortigen Schloss mit angeschlossenem Folk Park, einem Freilichtmuseum, welches das Leben in Irland im 19. Jh. dokumentiert.
Weiter ging es über die weite, sich über das Contae na Gaillimhe / County Galway und Contae an Chláir / County Clare erstreckende Karstlandschaft der Boireann / Burren – ein einzigartiges Biotop mit einer außergewöhnlichen Flora und Fauna. Dort besichtigten wir den wahrscheinlich um 3800-3200 v. Chr. errichteten Dolmen von Poll na mBrón / Poulnabroune. Weiter ging es zum für seine Hochkreuze, besonders das ins 12. Jh datierende Doorty Cross, berühmten Cill Fhionnúrach / Kilfenora, einem kleinen Dorf im Süden der Boireann / Burren. Über Baile Uí Bheacháin / Ballyvaughan fuhren wir zurück zu den Cottages, dort gab es wieder das übliche Abendprogramm mit Referaten und gemütlichem Beisammensein am Torffeuer.

Irland_Exkursion_Panorama_Clonmacnoise_B.jpg

 

6. Tag, Samstag 06. März 2010

Cluain Mhic Nóis / Clonmacnoise

Am sechsten Exkursionstag stand die Abreise aus Westirland bevor. DieFahrt Richtung Baile Átha Cliath / Dublin führte uns über Cluain Mhic Nóis / Clonmacnoise, einer im Jahre 548 gegründeten und für seine Hochkreuze überaus berühmten Klosterruine im Contae Uíbh Fhailí / County Offaly an den Ufern des Abha na Sionainne / Shannon. Im Skriptorium dieses Klosters entstand u. a. auch die Handschrift Lebor na hUidre. Im Anschluss ging es weiter nach Dublin. Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer im Hostel Avalon House und zogen nach einer kurzen Pause gleich weiter zur Stadtführung. Abends gab es die obligatorischen Referate und die Tagesbesprechung, nur das Torffeuer fehlte natürlich in der Großstadt.

 

7. Tag, Sonntag 07. März 2010

Am Coláiste na Trionóide / Trinity College

Zwei große Themen waren für den heutigen Tag angesetzt. Zuerst die natürlich für jeden Dublinbesuch obligatorische Besichtigung der mitten in der Innenstadt gelegenen Leabharlann Choláiste na Tríonóide / Trinity College Library mit dem Leabhar Cheanannais / Book of Kells. Die Paläographen waren begeistert und auch die übrigen Studenten verließen sehr beeindruckt das Museum. Direkt im Anschluss wartete ein Besuch im Ard-Mhúsaem na hÉireann / National Museum of Ireland, dem archäologischen Teil, auf uns. Hier befindet sich eine äußerst interessante und umfangreiche Ausstellung irischer Schätze aus dem Mittelalter sowie der Bronze- und Eisenzeit.

 

8. Tag, Montag 08. März 2010

Der Rundturm von Cleann Dá Locha / Glendalough

Am 8. Exkursionstag ging es hinaus aus der Stadt: eine Tagestour mit dem Ziel Gleann Dá Locha / Glendalough, einer Klostersiedlung, die der Legende nach im 6. Jh. vom heiligen Caoimhín / Kevin gegründet worden sein soll. Es war eines der wichtigsten Klöster des irischen Mittelalters und verfügte über ein bedeutendes Skriptorium. Neben den Hochkreuzen kann man dort heute noch den Rundturm und einige Kirchenruinen besichtigen. Von dort aus ging es weiter zum aus dem ersten und zweiten Weltkrieg stammenden deutschen Soldatenfriedhof in Gleann Crí / Glencree und im Anschluss daran nach Cúirt an Phaoraigh / Powerscourt zur Besichtigung des zugehörigen Landschaftsgartens, dem bekanntesten irischen Landschaftsgarten, der unter englischem Einfluss entstand.
Zurück in Dublin trafen wir am Abend Dr. Meidhbhín Ní Úrdail (University College Dublin) und Dr. Jürgen Uhlich (Trinity College Dublin) im Pub Porterhouse in der Dubliner Innenstadt.

 

9. Tag, 09. März 2010

Ein Auszug aus der Handschrift G50 der Leabharlann Náisiúnta na hÉireann / National Library of Ireland

Der vorletzte Tag brach an und versprach auch diesmal wieder ein interessantes Programm. Zuerst stand ein Besuch in der Leabharlann Náisiúnta na hÉireann / National Library of Ireland an. Wir bekamen eine interessante und sehr informative Führung von Bríd O'Sullivan und erfuhren viele Details zur Geschichte und Aufgabe der Bibliothek. Ein absolutes Highlight aber war der Besuch im Handschriftensaal, an dem ein kleine Gruppe Studenten, welche das Paläographieseminar besucht hatten, teilnahmen. Hier durften wir tatsächlich gleich mehrere Handschriften im Original betrachten, nämlich NLI MS G1, G2 und G50. G1 stammt aus dem 16. Jh. und wurde von Pilip Ballach hua Duibhgeandáin zwischen 1579-84 geschrieben. Sie enthält diverse religiöse Texte, An Leabhar Gabhála, verschiedene pseudo-historsiche Texte, Königslisten etc. und stellt eine überaus bedeutende irische Sammelhandschrift dar. G2 ist ein Teil eines früher zusammengehörigen Bandes aus dem 14.-15. Jh., ein großer Teil der Handschrift wurde von Ádhamh Ó Cianáin geschrieben. Sie enthält u. a. Königslisten, Genealogien und Dindshenchus. G50 schließlich ist trotz ihrer recht späten Entstehung im 17. Jh. eine überaus wichtige Handschrift und enthält neben einer Version von Amra Choluim Chille die berühmten altirischen Blathmac-Gedichte, die von James Carney in der Irish Texts Society (Band 47, Dublin 1964) herausgegeben wurden. Sie sorgten damals für viel Furore und machten James Carney berühmt. So alte Gedichte in einer vergleichsweise so jungen Handschrift zu finden stellt eine große Ausnahme dar. Einen Blick in derart wichtige Schriften werfen zu dürfen war ein großes Privileg und eine enorme Ehre für uns.

Unsere Unterkunft in Dublin

Von der Bibliothek aus ging es direkt weiter zum Institiúid Ard-Léinn Bhaile Átha Cliath / Dublin Institute for Advanced Studies. Hier wurden wir von Margaret Kelly empfangen. Das gesamte Institut war versammelt und begrüßte uns mit einem kleinen Empfang samt Tee und Keksen sowie einer Vorstellung des Instituts. Auch ein paar der dort verwahrten wichtigen Handschriften bekamen wir zu sehen und obendrein noch eine Führung durch die institutseigene Bibliothek. Wir waren begeistert von einem derart herzlichen Empfang durch diese wichtige keltologische Forschungseinrichtung! Auch manch Bonner Absolvent hat dort bereits Forschungsaufenthalte durchgeführt.
Im Anschluss gab es ein wenig Freizeit, die für unterschiedliche Aktivitäten genutzt wurde: Museumsbesuche, Kirchenbesichtigung oder auch Shopping.
Am Abend ging es aber bereits weiter: Wir besuchten den Club Chonradh na Gaeilge / Club of the Gaelic League: ceol agus craic! Ein Tag voller Highlights!

 

10. Tag, 10. März 2010

Leabharlann An Ardeaspaig Marsh / Marsh’s Library

Auch am letzten Tag unserer Exkursion stand noch ein Programmpunkt auf dem Plan. Wir besichtigten die 1701 gegründete erste öffentliche Bibliothek Irlands, die Leabharlann an Ardeaspaig Marsh / Marsh's Library. Wir waren sehr beeindruckt von dieser historischen Stätte, die ganz altertümlich belassen wurde und so den Geist ihrer Zeit beeindruckend vermittelte. Bücherketten und 'Büchergefängnisse' sind hier noch zu besichtigen!
Im Anschluss gab es schließlich noch ein wenig Freizeit. Um halb zwei brachen wir Richtung Flughafen auf. In Bonn kamen wir erst spät abends gegen 22 Uhr an. Leider – wir wären gerne noch länger geblieben, in diesem schönen, gastfreundlichen und geschichtsträchtigen Land. Aber wir kommen gerne einmal zurück!

Ein großer Dank gilt Gisbert Hemprich und Karl Ludwig Wimberger ohne deren unermüdliches Engagement und großartige Organisation diese Exkursion nicht möglich gewesen wäre. Go raibh míle maith agaibh!

 

Irland Gruppenbild
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